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Die Praxis für Lerntherapie und Psychotherapie bietet Hilfen bei Legasthenie, Dyskalkulie, Lernstörungen, ADS, ADHS, Hyperaktivität, psychischen Problemen, Ängsten, Aufmerksamkeitsstörungen, Konzentrationsstörungen, Fragen zur Erziehung, Trennung, Scheidung, Rechtschreibschwäche, Rechenschwäche, Verhaltensstörungen, Problemen in der Schule, Problemen in der Familie / Partnerschaft / Ehe. Legasthenietherapie Spieltherapie Dyskalkulietherapie, Therapie Psychotherapie Lerntherapie Beratung Rat Lese-Rechtschreib-Störung Leseschwäche LRS Lern Hilfe Nachhilfe Jugendhilfe Erziehungsberatung. Eheberatung Paarberatung Paartherapie Familie Familienberatung Familientherapie. Familienpsychologie Psychologin Kind Kinder Jugend Jugendliche Kinderpsychotherapie Jugendpsychotherapie Jugendlichenpsychotherapie aggressiv Angst Ängste Störung Aufmerksamkeitsstörung, Verhaltensstörung Konzentrationsstörung Teilleistungsstörung Rechenstörung Wahrnehmungsstörung Einnässen Eltern Erziehung hyperkinetisch hyperaktiv Schlafstörungen Schulangst. Schule lernen lesen schreiben Selbstbewusstsein, Selbstsicherheit Spiel systemisch integrativ verhaltensauffällig, Verhaltensauffälligkeiten, pädagogisch, psychisch, psychologisch.
Was ist Legasthenie ?
Legasthenie (auch Lese-Rechtschreib-Störung, Lese-Rechtschreib-Schwäche oder LRS genannt) ist eine Entwicklungsstörung des Lesens und Schreibens.
Obwohl die Kinder allgemein intelligent sind, versagen sie im Teilleistungsbereich des Lesens und Schreibens.

Eine Lese-Rechtschreib-Störung kann viele unterschiedliche Erscheinungsformen haben.

So können Kinder Schwierigkeiten zeigen,

  • die einzelnen Buchstaben des Alphabets den zugehörigen Lauten zuzuordnen und umgekehrt
  • das Alphabet in der richtigen Reihenfolge zu erlernen und zu speichern
  • sich in Wörterbüchern zu orientieren
  • Laute zu Wörtern zu verbinden bzw. Wörter in Laute zu zerlegen (z.B. Oma: O--m--a
  • Rechtschreibregeln zu verstehen und sicher anzuwenden (z.B. Groß-Klein-Schreibung, Konsonantenverdoppelung)
  • Wortbilder richtig zu speichern und wieder abzurufen
  • Wörter in Silben zu zerlegen bzw. Silben zu Wörtern zusammen zu fügen
  • klangähnliche Laute zu differenzieren oder aus Wörtern heraus zu hören (z.B. ü – i oder z – s)
  • ähnlich aussehende Buchstaben zu unterscheiden (z.B. b – d oder a – e)
  • sich die Reihenfolge von Buchstaben zu merken und richtig zu schreiben (z.B. ein – nie)
  • grammatikalische Grundstrukturen der deutschen Sprache zu verstehen und sicher anzuwenden (z.B. Satzbau, unregelmäßige Verben)
  • ein leserliches Schriftbild zu entwickeln
  • Texte richtig abzuschreiben
  • Reimwörter zu finden (z.B. Haus – Laus – Maus)
  • den Sinn gelesener Texte zu verstehen und nachzuerzählen
  • flüssig, schnell und verständlich zu lesen

Betroffene Kinder sind meist intelligente Kinder, die sehr stark unter der Teilleistungsstörung leiden. Sie entwickeln daher in der Folge psychische Begleitprobleme, wie beispielsweise Minderwertigkeitsgefühle ("Andere lesen viel besser als ich"), fehlendes Selbstvertrauen ("das schaffe ich doch wieder nicht"), Selbstabwertung ("ich bin zu dumm zum Schreiben"), Schul- und Prüfungsängste ("ich will heute nicht zur Schule gehen"), Verweigerungsverhalten ("Schreiben ist doof! Ich mach die doofen Hausaufgaben nicht") oder andere Verhaltensauffälligkeiten, wie z.B. Aggressionen, Depressionen, Einnässen. Hinzu können auch körperliche Symptome kommen wie beispielsweise Schlafstörungen, Kopfschmerzen, morgendliche Bauchschmerzen.

Aus Angst vor weiteren schulischen Misserfolgen versuchen die Kinder alles, was mit Lesen und Schreiben zu hat, zu vermeiden und entwickeln Vermeidungsstrategien (fertigen Hausaufgaben nicht an, verschweigen Eltern Termine für Klassenarbeiten, unterschlagen schlechte Noten, verlieren Hefte und Bücher). Dies hat zur Folge, dass sich negative Bewertungen von Lehrern häufen und Noten weiter verschlechtern.

Eltern, die helfen wollen, sind oft selbst sehr enttäuscht, wenn sich trotz intensiven Übens keine Erfolge einstellen. Kind und Eltern entwickeln das Gefühl, versagt zu haben. Der Übungsdruck wird verstärkt, was beim Kind weitere Versagensängste auslöst und zu weiteren Verhaltensauffälligkeiten führt. Dies wiederum erhöht Anspannung und Stress bei den Eltern. Häufig verschlechtert sich die Beziehung zwischen Eltern und Kindern.

Systemisch-integrative Lerntherapie kann Kindern und Eltern helfen, diesen Kreislauf wirksam zu unterbrechen, Symptome zu lindern und einen veränderten Umgang mit der Teilleistungsstörung zu finden.


Legasthenie-Therapie ist nötig, wenn

  • schulische LRS-Förderung und häusliches Üben nicht mehr ausreichen, um die Lese-Rechtschreib-Leistungen zu verbessern
  • sich die Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten bereits auf Lernfächer auswirken und zu schlechten Noten führen
  • Kinder auf Grund ihres schulischen Versagens Verhaltensauffälligkeiten entwickeln
  • Kinder in Verbindung mit schulischen Anforderungen (z.B. Klassenarbeiten) psychosomatische Beschwerden zeigen
  • sich beim Kind bereits deutliche Versagensängste ausgebildet haben und soziale Ausgrenzung oder sozialer Rückzug des Kindes auftreten
  • die schulischen Misserfolge des Kindes das gesamte familiäre Miteinander belasten



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