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Die Praxis für Lerntherapie und Psychotherapie bietet Hilfen bei Legasthenie, Dyskalkulie, Lernstörungen, ADS, ADHS, Hyperaktivität, psychischen Problemen, Ängsten, Aufmerksamkeitsstörungen, Konzentrationsstörungen, Fragen zur Erziehung, Trennung, Scheidung, Rechtschreibschwäche, Rechenschwäche, Verhaltensstörungen, Problemen in der Schule, Problemen in der Familie / Partnerschaft / Ehe.
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Was ist Legasthenie ?
Legasthenie (auch Lese-Rechtschreib-Störung, Lese-Rechtschreib-Schwäche oder LRS genannt)
ist eine Entwicklungsstörung des Lesens und Schreibens.
Obwohl die Kinder allgemein intelligent sind, versagen sie im Teilleistungsbereich des Lesens und Schreibens. Eine Lese-Rechtschreib-Störung kann viele unterschiedliche Erscheinungsformen haben.
Betroffene Kinder sind meist intelligente Kinder, die sehr stark unter der Teilleistungsstörung leiden. Sie entwickeln daher in der Folge psychische Begleitprobleme, wie beispielsweise Minderwertigkeitsgefühle ("Andere lesen viel besser als ich"), fehlendes Selbstvertrauen ("das schaffe ich doch wieder nicht"), Selbstabwertung ("ich bin zu dumm zum Schreiben"), Schul- und Prüfungsängste ("ich will heute nicht zur Schule gehen"), Verweigerungsverhalten ("Schreiben ist doof! Ich mach die doofen Hausaufgaben nicht") oder andere Verhaltensauffälligkeiten, wie z.B. Aggressionen, Depressionen, Einnässen. Hinzu können auch körperliche Symptome kommen wie beispielsweise Schlafstörungen, Kopfschmerzen, morgendliche Bauchschmerzen. Aus Angst vor weiteren schulischen Misserfolgen versuchen die Kinder alles, was mit Lesen und Schreiben zu hat, zu vermeiden und entwickeln Vermeidungsstrategien (fertigen Hausaufgaben nicht an, verschweigen Eltern Termine für Klassenarbeiten, unterschlagen schlechte Noten, verlieren Hefte und Bücher). Dies hat zur Folge, dass sich negative Bewertungen von Lehrern häufen und Noten weiter verschlechtern. Eltern, die helfen wollen, sind oft selbst sehr enttäuscht, wenn sich trotz intensiven Übens keine Erfolge einstellen. Kind und Eltern entwickeln das Gefühl, versagt zu haben. Der Übungsdruck wird verstärkt, was beim Kind weitere Versagensängste auslöst und zu weiteren Verhaltensauffälligkeiten führt. Dies wiederum erhöht Anspannung und Stress bei den Eltern. Häufig verschlechtert sich die Beziehung zwischen Eltern und Kindern. Systemisch-integrative Lerntherapie kann Kindern und Eltern helfen, diesen Kreislauf wirksam zu unterbrechen, Symptome zu lindern und einen veränderten Umgang mit der Teilleistungsstörung zu finden.
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