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Die Praxis für Lerntherapie und Psychotherapie in Niederviehbach bietet Hilfen bei Legasthenie, Dyskalkulie, Lernstörungen, ADS, ADHS, Hyperaktivität, psychischen Problemen, Ängsten, Aufmerksamkeitsstörungen, Konzentrationsstörungen, Fragen zur Erziehung, Trennung, Scheidung, Rechtschreibschwäche, Rechenschwäche, Verhaltensstörungen, Problemen in der Schule, Problemen in der Familie / Partnerschaft / Ehe. Legasthenietherapie Spieltherapie Dyskalkulietherapie, Therapie Psychotherapie Lerntherapie Beratung Rat Lese-Rechtschreib-Störung Leseschwäche LRS Lern Hilfe Nachhilfe Jugendhilfe Erziehungsberatung. Eheberatung Paarberatung Paartherapie Familie Familienberatung Familientherapie. Familienpsychologie Psychologin Kind Kinder Jugend Jugendliche Kinderpsychotherapie Jugendpsychotherapie Jugendlichenpsychotherapie aggressiv Angst Ängste Störung Aufmerksamkeitsstörung, Verhaltensstörung Konzentrationsstörung Teilleistungsstörung Rechenstörung Wahrnehmungsstörung Einnässen Eltern Erziehung hyperkinetisch hyperaktiv Schlafstörungen Schulangst. Schule lernen lesen schreiben Selbstbewusstsein, Selbstsicherheit Spiel systemisch integrativ verhaltensauffällig, Verhaltensauffälligkeiten, pädagogisch, psychisch, psychologisch.
Was ist Legasthenie ?
Legasthenie (auch Lese-Rechtschreib-Störung, Lese-Rechtschreib-Schwäche, LRS oder Dyslexie genannt) ist eine Entwicklungsstörung des Lesen und Schreibens, deren Ursachen nach momentanem Stand der wissenschaftlichen Forschung noch nicht eindeutig geklärt sind. Man geht derzeit davon aus, dass "diese Störungen von Beeinträchtigungen der kognitiven Informationsverarbeitung herrühren, die großenteils auf einer biologischen Fehlfunktion beruhen" (ICD-10 der WHO, "F.81 umschriebene Entwicklungsstörungen schulischer Fertigkeiten").

Legasthenie kann viele unterschiedliche Erscheinungsformen haben.

  • So können Kinder Schwierigkeiten zeigen, die einzelnen Buchstaben den korrekten zugehörigen Lauten zuzuordnen und umgekehrt
  • das Alphabet in der richtigen Reihenfolge korrekt zu erlernen und wiederzugeben, sich in Wörterbüchern zurecht zu finden
  • Laute zu Wörtern zu verbinden bzw. Wörter in Laute zu zerlegen
  • Rechtschreibregeln zu verstehen und sicher anzuwenden
  • Wortbilder richtig zu speichern und wieder abzurufen
  • Wörter in Silben zu zerlegen bzw. Silben zu Wörtern zusammen zu fügen
  • klangähnliche Laute zu differenzieren oder aus Wörtern heraus zu hören (z.B. ü – i oder z – s)
  • die Reihenfolge von Buchstaben einzuhalten und richtig wiederzugeben (z.B. ein – nie)
  • grammatikalische und syntaktische Grundstrukturen der deutschen Sprache zu verstehen und sicher anzuwenden
  • ähnlich aussehende Buchstaben zu unterscheiden (z.B. b – d oder a – e)
  • ein leserliches Schriftbild zu entwickeln
  • Texte richtig abzuschreiben
  • Reimwörter zu finden und zuzuordnen (z.B. Haus – Laus – Maus)
  • den Sinn gelesener Texte wiederzugeben
  • flüssig, schnell und verständlich zu lesen

Betroffene Kinder sind intelligente Kinder und leiden häufig sehr stark unter dieser Teilleistungsstörung. Sie entwickeln in der Folge psychische Begleitprobleme, wie beispielsweise Minderwertigkeitsgefühle ("die Anderen lesen besser als ich"), schwindendes Selbstvertrauen ("das schaffe ich doch nicht"), Selbstabwertung ("ich bin halt zu dumm zum Schreiben"), Schul- und Prüfungsängste ("ich will da heute nicht hin"), Verweigerungsverhalten ("Schreiben ist doof! Ich mach das nicht") oder andere Verhaltensstörungen (z.B. Aggressionen, Depressionen). Hinzu kommen können auch körperliche Symptome wie beispielsweise Schlafstörungen oder morgendliche Bauchschmerzen.

Aus Angst vor weiteren Misserfolgen versuchen die Kinder alles, was mit Lesen und Schreiben zu hat, zu vermeiden und entwickeln teilweise ausgeklügelte Vermeidungsstrategien ("drücken sich" vor Hausaufgaben, verschweigen Probetermine, unterschlagen Nachschriften oder Noten). Häufig weigern sich die Kinder, ihre Lese-Rechtschreib-Fähigkeiten zu verbessern mit der Folge, dass sich negative Bewertungen von Lehrern häufen und Noten weiter verschlechtern.

Eltern, die helfen wollen, sind oft ratlos und enttäuscht, wenn sich trotz intensiven Übens kein Erfolg einstellt und sich statt dessen die Beziehung zu den Kindern verschlechtert. Sowohl das Kind als auch die Eltern entwickeln das Gefühl, versagt zu haben. Der Übungsdruck wird verstärkt, was wiederum die Versagensängste des Kindes erhöht und zu weiteren Verhaltensauffälligkeiten führt. Dies wiederum erhöht die Anspannung bei den Eltern. So entsteht ein Teufelskreis der Misserfolge.

Systemisch-integrative Lerntherapie kann Kindern und Eltern helfen, diesen Kreislauf wirksam zu unterbrechen, Symptome zu lindern und einen veränderten, konstruktiven Umgang mit der Teilleistungsstörung zu finden.

Legasthenie-Therapie ist angezeigt,

  • wenn schulische LRS-Förderung und häusliches Üben nicht ausreichen, um die Lese-Rechtschreib-Leistungen zu verbessern
  • wenn sich die Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten bereits auch auf andere Fächer (Lernfächer) auswirken und zu schlechten Noten führen
  • wenn Kinder auf Grund ihres schulischen Versagens Verhaltensauffälligkeiten wie beispielsweise Verweigerung, Schulangst, Aggression, Depression entwickeln
  • wenn Kinder in Verbindung mit schulischen Anforderungen (z.B. Probeterminen) psychosomatische Beschwerden entwickeln, wie z.B. Schlafstörungen oder morgendliche Bauchschmerzen
  • wenn sich beim Kind bereits deutliche Versagensängste ausgebildet haben und soziale Ausgrenzung oder sozialer Rückzug des Kindes auftreten

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