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Die Praxis für Lerntherapie und Psychotherapie in Niederviehbach bietet Hilfen bei Legasthenie, Dyskalkulie, Lernstörungen, ADS, ADHS, Hyperaktivität, psychischen Problemen, Ängsten, Aufmerksamkeitsstörungen, Konzentrationsstörungen, Fragen zur Erziehung, Trennung, Scheidung, Rechtschreibschwäche, Rechenschwäche, Verhaltensstörungen, Problemen in der Schule, Problemen in der Familie / Partnerschaft / Ehe.
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Was ist Dyskalkulie ?
Dyskalkulie (auch Rechenschwäche oder Rechenstörung genannt) ist eine
Entwicklungsstörung des Rechnens, deren Ursachen nach momentanem Stand der wissenschaftlichen Forschung noch nicht eindeutig geklärt sind. Man geht derzeit davon aus, dass "diese Störungen von Beeinträchtigungen der kognitiven Informationsverarbeitung herrühren, die großenteils auf einer biologischen Fehlfunktion beruhen" (ICD-10 der WHO, "F.81 umschriebene Entwicklungsstörungen schulischer Fertigkeiten"). Einer Dyskalkulie liegt offenbar nicht nur eine einzige Ursache zu Grunde, sondern ein Ursachengeflecht.
Dyskalkulie kann viele unterschiedliche Erscheinungsformen haben.
Betroffene Kinder sind intelligente Kinder und leiden häufig sehr stark unter dieser Teilleistungsstörung. Sie entwickeln in der Folge psychische Begleitprobleme, wie beispielsweise Minderwertigkeitsgefühle ("die Anderen können rechnen – nur ich nicht"), schwindendes Selbstvertrauen ("das schaffe ich doch nicht"), Selbstabwertung ("ich bin halt zu dumm für Mathematik"), Schul- und Prüfungsängste ("ich will da heute nicht hin"), Verweigerungsverhalten ("Mathe ist doof! Ich mach das nicht") oder andere Verhaltensstörungen (z.B. Aggressionen, Depressionen). Hinzu kommen können auch körperliche Symptome wie beispielsweise Schlafstörungen oder morgendliche Bauchschmerzen. Aus Angst vor weiteren Misserfolgen versuchen die Kinder alles, was Mathematik und Rechnen zu hat, zu vermeiden und entwickeln teilweise ausgeklügelte Vermeidungsstrategien ("drücken sich" vor Hausaufgaben, verschweigen Probetermine, unterschlagen Noten). Häufig weigern sich die Kinder, ihre Rechenfertigkeiten zu verbessern mit der Folge, dass sich negative Bewertungen von Lehrern häufen und Noten weiter verschlechtern. Eltern, die helfen wollen, sind oft ratlos und enttäuscht, wenn sich trotz intensiven Übens kein Erfolg einstellt und sich statt dessen die Beziehung zu den Kindern verschlechtert. Sowohl das Kind als auch die Eltern entwickeln das Gefühl, versagt zu haben. Der Übungsdruck wird verstärkt, was wiederum die Versagensängste des Kindes erhöht und zu weiteren Verhaltensauffälligkeiten führt. Dies wiederum erhöht die Anspannung bei den Eltern. So entsteht ein Teufelskreis der Misserfolge. Systemisch-integrative Lerntherapie kann Kindern und Eltern helfen, diesen Kreislauf wirksam zu unterbrechen, Symptome zu lindern und einen veränderten, konstruktiven Umgang mit der Teilleistungsstörung zu finden. Dyskalkulie-Therapie ist angezeigt,
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