zurück zur Startseite
Die Praxis für Lerntherapie und Psychotherapie bietet Hilfen bei Legasthenie, Dyskalkulie, Lernstörungen, ADS, ADHS, Hyperaktivität, psychischen Problemen, Ängsten, Aufmerksamkeitsstörungen, Konzentrationsstörungen, Fragen zur Erziehung, Trennung, Scheidung, Rechtschreibschwäche, Rechenschwäche, Verhaltensstörungen, Problemen in der Schule, Problemen in der Familie / Partnerschaft / Ehe. Legasthenietherapie Spieltherapie Dyskalkulietherapie, Therapie Psychotherapie Lerntherapie Beratung Rat Lese-Rechtschreib-Störung Leseschwäche LRS Lern Hilfe Nachhilfe Jugendhilfe Erziehungsberatung. Eheberatung Paarberatung Paartherapie Familie Familienberatung Familientherapie. Familienpsychologie Psychologin Kind Kinder Jugend Jugendliche Kinderpsychotherapie Jugendpsychotherapie Jugendlichenpsychotherapie aggressiv Angst Ängste Störung Aufmerksamkeitsstörung, Verhaltensstörung Konzentrationsstörung Teilleistungsstörung Rechenstörung Wahrnehmungsstörung Einnässen Eltern Erziehung hyperkinetisch hyperaktiv Schlafstörungen Schulangst. Schule lernen lesen schreiben Selbstbewusstsein, Selbstsicherheit Spiel systemisch integrativ verhaltensauffällig, Verhaltensauffälligkeiten, pädagogisch, psychisch, psychologisch.
Was ist Dyskalkulie ?
Dyskalkulie (auch Rechenschwäche oder Rechenstörung genannt) ist eine
Entwicklungsstörung des mathematischen Denkens. Nach ICD-10 (WHO) F.81 handelt es sich um eine umschriebene Entwicklungsstörung schulischer Fertigkeiten. Obwohl die Kinder allgemein intelligent sind, beherrschen sie grundlegende Rechenfertigkeiten nicht und versagen im Teilleistungsbereich des Rechnens

Betroffene Kinder

  • verwechseln die vier Grundrechenarten (plus, minus, mal, geteilt)
  • rechnen nur mit den Fingern und kommen nur zählend zu einem Ergebnis
  • haben Probleme, sich im Zahlenraum zu orientieren und haben keine Vorstellung von Zahlen
  • können Zahlen nicht in die richtige Reihenfolge bringen (z.B. 13 –14 –15-16)
  • verstehen das Stellenwertystem nicht (z.B. 1001, 11)
  • zeigten Raumorientierungsschwierigkeiten und verwechseln links – rechts oder oben – unten
  • verwechseln ähnlich klingende Zahlen (z.B. 19 – 90)
  • können mehrstellige Zahlen nicht korrekt lesen (z.B. 456, 9099)
  • können Mengen nicht erfassen, sondern zählen ab, z.B. die Punkte auf einem Würfel
  • haben Schwierigkeiten, Uhrzeiten, Altersangaben, Kalender – und Zeitangaben zu verstehen und anzuwenden
  • verstehen Textaufgaben nicht und können Text nicht in Rechnungen "übersetzen"
  • lernen das Einmaleins mechanisch auswendig, ohne jedoch die Zusammenhänge zu verstehen
  • kommen trotz Bemühens immer wieder zu falschen Rechenergebnissen und können den Lösungsweg nicht erklären
Betroffene Kinder sind meist intelligente Kinder, die sehr stark unter der Teilleistungsstörung leiden. Sie entwickeln daher in der Folge psychische Begleitprobleme, wie beispielsweise Minderwertigkeitsgefühle ("Andere können rechnen, nur ich nicht!"), fehlendes Selbstvertrauen ("das schaffe ich doch wieder nicht"), Selbstabwertung ("ich bin zu dumm für Mathe"), Schul- und Prüfungsängste ("ich will heute nicht zur Schule gehen"), Verweigerungsverhalten ("Mathe ist doof! Ich mach die doofen Hausaufgaben nicht") oder andere Verhaltensauffälligkeiten, wie z.B. Aggressionen, Depressionen, Einnässen. Hinzu können auch körperliche Symptome kommen wie beispielsweise Schlafstörungen, Kopfschmerzen, morgendliche Bauchschmerzen.

Aus Angst vor weiteren schulischen Misserfolgen versuchen die Kinder alles, was mit Rechnen und Mathematik zu hat, zu vermeiden und entwickeln Vermeidungsstrategien (fertigen Hausaufgaben nicht an, verschweigen Eltern Termine für Klassenarbeiten, unterschlagen schlechte Noten, verlieren Hefte und Bücher). Dies hat zur Folge, dass sich negative Bewertungen von Lehrern häufen und Noten weiter verschlechtern.

Eltern, die helfen wollen, sind oft selbst sehr enttäuscht, wenn sich trotz intensiven Übens keine Erfolge einstellen. Kind und Eltern entwickeln das Gefühl, versagt zu haben. Der Übungsdruck wird verstärkt, was beim Kind weitere Versagensängste auslöst und zu weiteren Verhaltensauffälligkeiten führt. Dies wiederum erhöht Anspannung und Stress bei den Eltern. Häufig verschlechtert sich die Beziehung zwischen Eltern und Kindern.

Systemisch-integrative Dyskalkulie-Therapie kann Kindern und Eltern helfen, diesen Kreislauf wirksam zu unterbrechen, Symptome zu lindern und einen veränderten Umgang mit der Teilleistungsstörung zu finden.


Therapie gegen Rechenschwäche ist nötig, wenn

  • schulische Förderung, häusliches Üben, Nachhilfe nicht ausreichen, um die Rechen-Fähigkeiten zu verbessern und den Anschluss an die Klasse wieder erreichen
  • sich mangelndes Zahlenverständnis bereits auf Lernfächer (z.B. Geschichte, Erdkunde) auswirkt und zu schlechten Noten führt
  • Kinder in Folge ihres schulischen Versagens Verhaltensauffälligkeiten entwickeln
  • Kinder in Verbindung mit schulischen Anforderungen (z.B. Klassenarbeiten) psychosomatische Beschwerden zeigen
  • sich beim Kind bereits deutliche Versagensängste ausgebildet haben und soziale Ausgrenzung oder sozialer Rückzug des Kindes auftreten
  • die schulischen Misserfolge des Kindes das gesamte familiäre Miteinander belasten



Haftungsausschluss Impressum Kontakt

psychotherapeutisch, Psychologie Praxis, Judith Gommel. Lüchow, Wendland, Hansestadt, Salzwedel. Ehe Ehetherapie Leserechtschreibstörung Lernstörung Legasthenie-Therapie Legastenie, Dyskalkuli.